© Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH

Die Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz
Im Jahr 2028 wird die sechste rheinland-pfälzische Landesgartenschau in Neustadt an der Weinstraße stattfinden. Das Land beteiligt sich an den Investitionskosten der Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße mit bis zu 23,1 Mio. EUR. Die Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße wird sich auf über 28 Hektar erstrecken. Zentrum des Geländes ist ein ehemaliges Deponie- und Industrieareal, welches zu einem zusammenhängenden Naturraum umgebaut wird. Weitere Informationen zur Landesgartenschau Neustadt an der Weinstraße finden Sie unter https://lgs.neustadt.eu/
In Rheinland-Pfalz fanden seit dem Jahr 2000 vier Landesgartenschauen statt, die ihre nachhaltigen Spuren in Kaiserslautern (2000), Trier (2004), Bingen (2008) und in Landau (2015) hinterlassen haben. Die fünfte rheinland-pfälzische Landesgartenschau sollte im Jahr 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler stattfinden. Sie musste aufgrund der Flutkatastrophe im Jahr 2021 jedoch abgesagt werden. Ab 2032 sollen Landesgartenschauen mit einem neuen Konzept durchgeführt werden, dieses wird derzeit erarbeitet.
In Koblenz fand im Jahr 2011 die erste Bundesgartenschau (BUGA) auf rheinland-pfälzischem Boden statt.
Im Jahr 2029 wird die BUGA im Welterbe Oberes Mittelrheintal veranstaltet.
In den Ausrichterstädten stoßen solche Gartenschauen strukturelle Entwicklungen an, die weit in die Zukunft reichen.
Landesgartenschauen werden in Rheinland-Pfalz als struktur- und wirtschaftspolitisches Instrument eingesetzt, um eine nachhaltige Entwicklung so genannter harter und weicher Standortfaktoren zu initiieren. Mit dauerhaften Impulsen für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Verkehrsinfrastruktur, Landschaftspflege, Grün- und Freiflächen sowie Tourismus sollen Städte und Regionen aufgewertet und damit Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. Mit dieser nachhaltigen und ökologisch verträglichen städtebaulichen Entwicklung wird auch die militärische und zivile Konversion verfolgt. Brachliegende, ungenutzte städtische Räume sollen im Hinblick auf die Schaffung dauerhafter Strukturen, insbesondere mit gewerblichen, universitären und privaten Einrichtungen, städtebaulich erschlossen werden.
Weitere Informationen zu rheinland-pfälzischen Landesgartenschauen finden Sie auf der Website der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH.
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Ansprechpartner
Dr. Matthias Petgen
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Abteilung 5, Referat 8503
Erzeugung pflanzlicher Produkte, Landesgartenschauen, Klimawandel in der Landwirtschaf
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
Tel.: 06131 / 16-2167
E-Mail: matthias.petgen(at)mwvlw.rlp.de