„Die B 10 ist die Lebensader der Region und für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Westpfalz unverzichtbar. Dort, wo Baurecht vorliegt, wird kontinuierlich am Ausbau gearbeitet. Die weiteren Abschnitte werden mit Hochdruck geplant“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing.
„Wir unterstützen das Projekt nach Kräften und setzen uns konstruktiv dafür ein, dass Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger gefunden werden, wie etwa notwendiger Lärmschutz entlang der Trasse“, sagte BI-Vorsitzender Erich Weiss.
Zuvor hatte Martin Schafft, Leiter des Landesbetriebs Mobilität Speyer, detaillierte Informationen zum Stand der Bauabschnitte gegeben. Noch im März erfolge der Spatenstich für den Abschnitt zwischen Landau und Godramstein. Zunächst werden die Brücken im Verlauf der Herrenbergstraße/L 512 und Heideweg über die B 10 abgerissen und neu errichtet. Insgesamt soll der Ausbau bis zum Jahr 2026 beendet sein. Die Brücke über die Wieslauterbahnlinie bei Hinterweidenthal werde im Frühjahr abgerissen.
Bürgerinitiative und Verkehrsminister vereinbarten zudem, gemeinsam das Gespräch mit dem Baulastträger Bund zu suchen und für Baulösungen im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner zu werben, etwa im Bereich Siebeldingen.
„Ich verstehe, dass sich manch einer fragt, wie es um den Ausbau steht“, sagte Wissing. „Einerseits ist von der Bundesstraße aus selbst nicht immer zu sehen, wo gerade gearbeitet wird. Andererseits erklärt sich die lange Bauzeit daraus, dass wir unter Verkehr bauen. Wenn wir die Bundesstraße sperren würden, wären wir schneller fertig – doch das ist keine Option. In den Ausbau der B 10 werden über 370 Millionen Euro investiert. Das ist wahrlich ein Großprojekt“ sagte Wissing.
Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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