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Beteiligungsworkshops Mai bis Juli 2020

Innovationen setzen aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik in marktgängige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen um. Sie sind entscheidende Treiber für Investitionen, Produktivität und Beschäftigung sowie die Wettbewerbsfähigkeit. Damit bieten Innovationen durch technischen Fortschritt wesentliche Wachstumschancen und bilden das Fundament der Wirtschaftskraft.

Die rheinland-pfälzische Innovations- und Technologiepolitik ist auf die systematische und konsequente Stärkung der Innovationskraft der Unternehmen sowie auf die weitere Stärkung der Leistungsfähigkeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Garanten für die Steigerung des Innovationsstandorts Rheinland-Pfalz ausgerichtet.

Vor diesem Hintergrund haben das Wirtschaftsministerium und das Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz 2014 erstmals eine gemeinsame Regionale Innovationsstrategie (RIS) für das Land erstellt. Als langfristige Dachstrategie für den Einsatz und die Weiterentwicklung von Instrumenten der Innovations- und Technologiepolitik führt sie die Strategieansätze des Landes zusammen. Entwickelt wurde die Strategie in einem Dialogprozess unter Beteiligung von Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

Die RIS Rheinland-Pfalz wird derzeit parallel zur Erstellung des EFRE-OP Rheinland-Pfalz 2021 bis 2027 fortgeschrieben. Mit Blick auf die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und innovationspolitischen Herausforderungen wie z.B. digitale Transformation, demographischer Wandel, Mobilität, nachhaltiges Wirtschaften und Gesundheit sollen die in der bestehenden RIS adressierten sechs Potenzialbereiche, in denen Rheinland-Pfalz besondere Stärken aufweist, und die dazu definierten fünf Handlungsfelder entlang der Innovationskette von der Wissenschaft hin zur Wirtschaft weiterentwickelt werden.

Die bisherige Arbeits- und Zeitplanung sieht die Fertigstellung der RIS Rheinland-Pfalz für den Herbst 2020 vor.

Im Rahmen der Fortschreibung ist die Durchführung von insgesamt drei Beteiligungsworkshops gemeinsam mit Stakeholdern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik vorgesehen: