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Handelssymposium

Das Wirtschaftsministerium ist im regelmäßigen Austausch und Kontakt mit Handelsunternehmen und organisiert im Turnus von 2 Jahren das Handelssymposium, das allen am Handel interessierten Akteuren die Möglichkeit geben soll, sich zu treffen, auszutauschen und Netzwerke zu bilden.

Das nächste Handelssymposium findet im Sommer 2017 statt.

1. Handelssymposium am 7. April 2011 auf der Villa Ludwigshöhe in Edenkoben: kreativ.handeln - Erfolg durch Kreativität

Neue wirtschaftliche Potenziale des Handels erschließen, die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch zwischen Handel und Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft ermöglichen, dazu neue, innovative Geschäftsmodelle in Zusammenarbeit mit Künstlern und Kulturschaffenden entwickeln - dies waren Ziele des ersten Handelssymposiums in Edenkoben. Als besonderes Highlight erlebten die Gäste aus Handel und Kultur die international bekannte und renommierte Designerin Anja Gockel aus Mainz sowie die Intendantin und Generalmusikdirektorin des Staatstheaters Mainz, Catherine Rückwardt. Sie kamen mit Referenten der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), der Rechtsanwaltskanzlei Norton Rose LLP aus Frankfurt, der Unternehmensberatung für Handel und Stadtmarketing CIMA aus München, der Industrie- und Handelskammern sowie erfolgreichen inhabergeführten Unternehmen aus Rheinland-Pfalz ins Gespräch.

2. Handelssymposium "vernetzt.handeln - Erfolg durch Kommunikation" am 20. Juni 2013 in der Historischen Trinkhalle in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Im Mittelpunkt des 2. Handelssymposium "vernetzt.handeln - Erfolg durch Kommunikation" standen die Bedeutung von innerstädtischen Netzwerken, dem sektorenübergreifenden, integrierten Denken, wie sie auch in den Neuen Wegen für innerstädtische Netzwerke propagiert werden, die Stärkung der Privatinitiative sowie der verstärkten, innerstädtischen Kooperation. Erfolgreiche Innenstädte leben vom interaktiven Austausch von Handel, Gastronomie, Politik, Verwaltung, Kultur-, Immobilien- und Gesundheitswirtschaft. Wichtig ist es, die Dinge vom Kunden her zu denken und lösungsorientiert zu handeln. Das gelingt am besten in der Interaktion mit anderen innerstädtischen Akteuren. Ein wesentlicher Bestandteil der Diskussionsbeiträge fokussierten sich auch auf die Auswirkungen des Online-Handels auf die Frequenz und die Attraktivität rheinland-pfälzischer Innenstädte. Ministerin Lemke stellte hierbei heraus, dass verschiedene Handelsformen nebeneinander Platz haben. Onlinehandel sei keine Bedrohung für die rheinland-pfälzischen Innenstädte, sondern eine Herausforderung, die mit Kreativität und einem guten Sortiment von Handel und Gastronomie auch bewältigt werden könnte. Die Ergebnisse des 2. Handelssymposiums können Sie dem als Mediendownload beigefügten Resümee entnehmen.

3. Handelssymposium am 16. Juli 2015 im Kurfürstlichen Palais in Trier: "finanziell.handeln - privates Kapital für die Innenstadtentwicklung"

Das 3. Handelssymposium hat sich mit der Frage beschäftigt, wie man privates Kapital für die Innenstadtentwicklung erschließen kann. Immer mehr rheinland-pfälzische Städte haben mit den Herausforderungen des demografischen Wandels, des Wegzugs der jüngeren Bevölkerungsschichten in die Großstädte, dem verstärkten Onlinehandel, der Digitalisierung des Handels und des damit einhergehenden Strukturwandels zu kämpfen. Vermehrter Immobilienleerstand, Verfall zentraler innenstadtrelevanter Immobilien, Verlust von identitätsstiftenden Gebäuden und Verlust von vielfältigen Handelsstrukturen sind die Folge. Gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden und in Interaktion mit dem fachlich versierten und kompetenten Publikum wurde über bewährte und neue Lösungsansätze diskutiert. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich über die Initiative unseres Hauses der "Neuen Wege für innerstädtische Netzwerke" (WIN) sowie über andere Wege der Aktivierung der Privatinitiative zugunsten attraktiver Innenstädte fachlich auszutauschen. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Trier Dr. Jan Glockauer referierte engagiert und kompetent über "BIDs - Chance für unsere Städte". Die Technische Universität Wien präsentierte unter Einbeziehung der Teilnehmer die Machbarkeitsstudie, die sich eingehend mit der Frage beschäftigt, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, privates Kapital für die Innenstadtentwicklung zu generieren. "Wir machen rheinland-pfälzische Städte fit für die Zukunft! Bürgerinnen und Bürger, Unternehmer, Händler und Gastronomen wissen selbst am besten, wie sie ihre Ortschaften attraktiv und lebenswert machen können. Darauf setzten wir, sie alle wollen wir einbinden: Privatinitiative, innerstädtische Netzwerke und gute Ideen vor Ort sind wichtige Bausteine zur Stärkung der rheinland-pfälzischen Innenstädte", sagte Wirtschaftsministerin Lemke. "Es geht darum, gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln für die Gestaltung und die Finanzierung von Innenstadtentwicklung. Besonders wichtig ist es mir, den Städten Hilfe zur Selbsthilfe an die Hand zu geben, damit sie ihre Stadt nach ihren Wünschen gestalten können", so Lemke weiter. Im Anschluss diskutierte Staatsministerin Eveline Lemke mit dem Hauptgeschäftsführer des rheinland-pfälzischen Einzelhandelsverbandes Dr. Hanno Scherer, den Rechtsanwälten Dr. K. Jan Schiffer, Schiffer & Partner Bonn, und Dr. Rüdiger Litten, Norton Rose Fulbright Frankfurt am Main, Prof. Wiegand, TU Wien unter Moderation von Ulla Niemann, Verlagsgruppe Rhein-Main, über Ideen, wie man privates Kapital für die Innenstadtentwicklung generieren kann, um die Zukunft unserer Innenstädte zu sichern und die Herausforderungen der Digitalisierung aktiv selbst zu gestalten. Viele Teilnehmer aus dem Publikum wie Roland Wagner, Leitung Bereich "Mittelstands-/ Kommunalfinanzierung" und Karin Kaltenkirchen, Vizepräsidentin der IHK Trier und Geschäftsführerin des Modehaus Marx Trier, trugen aktiv mit ihren Redebeiträgen zu einer gelungenen Veranstaltung mit bei, die ausdrücklich auf Interaktion angelegt war.

4. Handelssymposium am 14. Juni 2017 im Erbacher Hof in Mainz: "digital.handeln - Offline - und Online zu No-line zusammendenken"

Das 4. Handelssymposium baut thematisch auf den bisherigen Handelssymposien auf. Die demografische Entwicklung, die Digitalisierung und der Strukturwandels im Handel haben vielfältige und massive Auswirkungen auf die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit kleinerer und mittlerer Städten in Rheinland-Pfalz. Entscheidend wird für den Handel und eine moderne Stadtentwicklung sein, Offline und Online zu No-Line zu verbinden und digitale Lösungen in die Innenstädte und die Geschäfte zu integrieren. Das bedeutet auch verstärkte Zukunftschancen für die regionale Wirtschaft und die lokalen Handwerker, die bewährte Handwerkstechniken mit digitalen Neuerungen kundenorientiert zu verbinden wissen. Aber auch die Fragestellung "Wie können wir unsere Innenstädte inszenieren?" wird eine wesentliche Frage sein, um unsere Innenstädte attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten. Bauliche Gestaltung, Aufenthaltsqualität, Baukultur und Ästhetik spielen auch und gerade in Zeiten der Digitalisierung eine zukunftsweisende Rolle. Wichtig ist, ein Bewusstsein zu schaffen, dass Städte Kultur- und Wirtschaftsgüter sind mit positiver Ausstrahlungswirkung auf ihre Region.

Der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Dr. Volker Wissing wird gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Michael Ebling und dem Hausherren des geschichtsträchtigen Erbacher Hof Prof. Dr. Peter Reifenberg das Handelssymposium eröffnen. Die Ursprünge des Tagungsortes gehen auf das berühmte Zisterzienserklosters Eberbach im Rheingau (gegr.1135) zurück.

Unter anderem werden folgende Gäste erwartet:
Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Dr. Sabine Hepperle, Abteilungsleiterin Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
Michael Reink, Bereichsleiter Standort und Verkehrspolitik, Handelsverband Deutschland, Berlin
Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting, Institut für Handelsforschung, Köln
Ralf Recktenwald, Dozent, Hochschule Trier Fachbereich Wirtschaft, Handels-Marketing Management, Trier,
Roland C. Wagner, Bereichsleiter Mittelstand- und Kommunalfinanzierung, Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, Mainz
Christian Voigt, Projektentwickler und Onlinehändler, Neue Projekt GmbH & Co. KG, Mainz