Wissing: Politik muss technologieoffen bleiben

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat sich mit Blick auf die Entwicklung alternativer Antriebstechniken in der Fahrzeugindustrie für eine technologieoffene Politik ausgesprochen.

„Rheinland-Pfalz ist ein innovativer und technologieoffener Standort der Fahrzeugindustrie. Die Politik muss technologieoffen bleiben. Sie bestimmt den Ordnungsrahmen und nicht die Produkte. Wir brauchen gute Rahmenbedingungen, damit die unterschiedlichsten Antriebstechnologien auch in den kommenden Jahren entwickelt werden und sich am Markt bewähren können“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing auf der Jahrestagung des „Commercial Vehicle Cluster“ (CVC) im LKW-Werk der Daimler AG in Wörth. Die CVC-Jahrestagung beschäftigte sich in diesem Jahr mit alternativen Antriebskonzepten für Nutzfahrzeuge.

„Begehen wir nicht den Fehler und denken, wir könnten durch die Festschreibung einer bestimmten Technologie eine bestimmte Entwicklung mit bestimmten ökologischen Zielen vorgeben“, sagte der Minister. Wissing wies auf die Debatte über die CO2-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge im europäischen Parlament hin. „Die Fahrzeugindustrie und insbesondere die Nutzfahrzeugindustrie in Deutschland wird die innovativen technischen Lösungen hervorbringen, welche wir für die Luftreinhaltung und den Klimaschutz benötigen.“

Wissing wies auf die Leitfunktion der Branche hin. „Die Nutzfahrzeugindustrie ist oftmals der Pionier der gesamten Fahrzeugindustrie.“ Zudem seien die Produkte der Nutzfahrzeugindustrie die Basis für weitere wichtige Wirtschaftszweige. Ohne leistungsfähige Lkw gebe es keine leistungsfähige Logistik, ohne präzise Baumaschinen gebe es keine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und eine ökologisch nachhaltige wie ökonomisch effiziente Landwirtschaft sei ohne digital gesteuerte Landmaschinen kaum vorstellbar.

Susanne Keeding

Pressesprecherin

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

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