Wissing: 875.500 Euro für Bahnhof Mayen-Ost

Ein barrierefreier Mittelbahnsteig, eine neue Personenunterführung und eine bessere Beleuchtung: Der Bahnhof Mayen-Ost wird komfortabler und entwickelt sich zu einem kundengerechten ÖPNV-/SPNV-Verknüpfungspunkt. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Umbau der Verkehrsstation mit 875.000 Euro, wie Verkehrsminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt hat.

„Wir investieren Landesmittel in Millionenhöhe, um unsere Bahnhöfe attraktiver und zu machen und barrierefrei auszubauen. Damit erhalten die Städte ein zeitgemäßes Entree und für Pendler erhöht sich der Komfort“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing. Der Minister gab nun bekannt, dass das Land für den Umbau des Bahnhofs Mayen-Ost der DB Station&Service AG eine Zuwendung von rund 875.500 Euro bewilligt hat.

Mit den Bauarbeiten an der Verkehrsstation wurde im Sommer 2018 begonnen. Diese beinhalten im Wesentlichen den Neubau des Mittelbahnsteiges und der Personenunterführung, die Erneuerung der Bahnsteigausstattung und der Beleuchtung sowie die Ertüchtigung der Bahnsteigüberdachung. Die Kosten hierfür sind mit rund 3,1 Millionen Euro veranschlagt, an denen sich das Land mit bis zu 875.500 Euro beteiligen wird. Ein Großteil der Kosten wird mit Bundesmitteln und Eigenmitteln der DB finanziert. Den Rest trägt die Stadt Mayen.

Parallel hierzu wird als ein Vorhaben des Zukunftsinvestitionsprogramms des Bundes „2016  2018 - Barrierefreiheit kleiner Schienenverkehrsstationen“ die barrierefreie Erschließung des Mittelbahnsteigs mit einem Personenaufzug umgesetzt. Die Kosten für diese Maßnahme werden ebenfalls mit Bundesmitteln, Landesmitteln und Mitteln der Stadt Mayen finanziert.

Die Stadt Mayen hat bereits 2017 im Bahnhofsumfeld eine Neuordnung der Verkehrsflächen vorgenommen und die Ostbahnhofstraße zwischen der Einmündung Am Wasserturm und der Koblenzer Straße ausgebaut inklusive eines Radfahrstreifens und neuer Gehwege. Auf dem Bahnhofsvorplatz wurden barrierefreie Bushaltestellen eingerichtet und östlich und westlich der Bushaltestellen Zebrastreifen eingerichtet. Darüber hinaus wurden Park+Ride-Parkplätze sowie überdachte und nicht überdachte Bike+Ride-Stellplätze gebaut. Für den Neubau der Bushaltestellen und der Verknüpfungsanlagen hatte das Land eine Zuwendung von 378.250 Euro bewilligt.

 

 

 

 

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