Wirtschaft

Wissenschaftstransfer voran bringen und die Innovationspotentiale der Region ausschöpfen - dazu trägt auch das TechnologieZentrum Koblenz bei. „Innovative Forschung und Entwicklung - das ist die Chance, künftig auf weltweiten Märkten zu bestehen. Die vorhandenen Potentiale systematisch aufbauen und zielbewusst fördern - das ist die Aufgabe für die Zukunft.“ Dies sagte Wirtschaftsstaatssekretär Alexander Schweitzer heute auf dem Richtfest für den 2. Bauabschnitt des TechnologieZentrums Koblenz (TZK). „Ein wichtiger Meilenstein hin zu einer erfolgreichen Weiterentwicklung des TZK.“

Die Aktivitäten des TZ Koblenz als Dienstleister für Existenzgründer können sich sehen lassen, unterstrich der Staatssekretär: Das TZK war zunächst im Koblenzer Industriegebiet mit einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern untergebracht. Anlässlich des Standortwechsels in die unmittelbare Nähe zur Universität wurde im 1. Abschnitt des Neubaus die doppelte Fläche angeboten. Diese Fläche war innerhalb kürzester Zeit nahezu voll ausgelastet. Daher wurde der 2. Bauabschnitt mit weiteren rund 1.000 Quadratmetern geplant.

Von den Investitionen in beide Bauabschnitte in Höhe von insgesamt rund 6,6 Millionen Euro hat das Land rund 4,1 Millionen Euro an Fördermitteln beigesteuert. Seit dem Start des Zentrums wurden bisher 80 neue Unternehmen gegründet, von denen sich zurzeit 27 im Zentrum befinden. Die Erfolgsquote der ausgegründeten Unternehmen beträgt 94 Prozent. Seit der Gründung sind insgesamt rund 380 Arbeitsplätze entstanden.

Die Zentren beraten im Vorfeld der Gründung, betreuen Gründungsprozesse und stellen die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung. „Mit diesem Angebot an Unternehmensgründer und an bereits existierende Unternehmen leisten die Technologiezentren des Landes einen aktiven Beitrag zur Gründung neuer und zur Entwicklung bestehender technologieorientierter Unternehmen und damit auch zur Sicherung bestehender oder zur Schaffung neuer Arbeitsplätze.“

Als einer der nächsten Schritte sei die Einrichtung des zentralen Clustermanagements geplant, um die regionalen Aktivitäten der im Innovationsclusters Metall-Keramik-Kunststoff (IMKK) handelnden Personen und Einrichtungen zu koordinieren, teilte Schweitzer mit.