Schmitt: Tourismus in Rheinhessen auf gutem Weg

Ein klarer Fokus, frische Ideen und eine hohe Kooperationsbereitschaft. Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat auf dem Tourismustag Rheinhessen die vielen Pluspunkte der Region hervorgehoben. Mit dem Radtouristischen Entwicklungsplan gehe die Region ein neues, vielversprechendes Projekt an.

„Rheinhessen ist touristisch auf einem sehr guten Weg. Kooperation wird aktiv gelebt. Der Radtouristische Entwicklungsplan wird den Tourismus weiter stärken – und die verbesserten Radwegeführungen kommen auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute. Hier wird die neue Tourismusstrategie 2025 bereits beispielhaft umgesetzt“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin auf dem Tourismustag Rheinhessen in Worms.

Die Staatssekretärin wies auf den verstärkten Wettbewerb der Destinationen hin. „Wir müssen dynamisch bleiben und – wie wir es in der Tourismusstrategie beschlossen haben – uns strategisch neu aufstellen.“ Das zentrale Ziel sei die Steigerung der Wertschöpfung. Dafür seien qualitativ hochwertige Angebote notwendig. „Mit Kooperation über Anbieter hinweg, aber auch zwischen Städten und umliegenden Kommunen können Stärken gebündelt und attraktive Angebote für Gäste geschaffen werden“, sagte Schmitt.

Schmitt wies zudem auf die neue Dachmarke für den Tourismus im Land hin, die derzeit ausgearbeitet werde. „Klare Botschaften und schnelle Erkennbarkeit sind die Voraussetzungen dafür, um im nationalen und internationalen Wettbewerb wahrgenommen zu werden“, so Schmitt. Die Profilierung im Tourismus sei daher entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg.

„Der Tourismus hat für Rheinland-Pfalz eine hohe wirtschaftliche Bedeutung“, sagte Schmitt. „200 Millionen Aufenthaltstage, ein Bruttoumsatz von über sieben Milliarden Euro und 150.000 nicht exportierbare Arbeitsplätze sind überzeugende Zahlen. Der Tourismus ist für Rheinland-Pfalz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, ein harter Standortfaktor und ein wichtiger Teil unserer rheinland-pfälzischen Identität“, sagte die Staatssekretärin. Die große Zahl an Gästen zeige, „dass auch andere erkennen, wie lebens- und liebenswert unser Land ist“, so Schmitt. Man könne ganz klar feststellen: Gastfreundlichkeit und Tourismus prägten die Identität von Rheinland-Pfalz.

Investitionen in die touristische Infrastruktur seien nicht nur wichtig, um neue Gäste zu gewinnen, sie kämen auch direkt der Bevölkerung sowie lokalen Unternehmen zugute. „Tourismus verbessert die Infrastrukturausstattung, wirkt als Motor der Regionalentwicklung, erhöht die Attraktivität und Standortqualität der Orte. Das steigert auch die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger.“

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550