Grünes Licht für Interreg-Projekte in der Großregion

Der Lenkungsausschuss des EU-Förderprogramms Interreg V A Großregion hat im lothringischen Bar-le-Duc 21 grenzüberschreitende Projekte ausgewählt, die mit EU-Geldern gefördert werden.

„Ich freue mich, dass von den 21 Projekten, die heute ausgewählt wurden, 19 mit rheinland-pfälzischer Beteiligung dabei sind. Das unterstreicht die guten Beziehungen, die Rheinland-Pfalz zu seinen europäischen Nachbarn pflegt, sowie die Innovationskraft rheinland-pfälzischer Projektträger“, so Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und Vertreter von Rheinland-Pfalz in diesem Lenkungsausschuss.

„Diese positive Entwicklung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wird auch durch das Projekt ,Barrierefreier Tourismus ohne Grenzen‘ unterstrichen, das vom Naturpark Südeifel betreut wird“, betont Staatssekretärin Daniela Schmitt für das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium als zuständiger Behörde für die Interreg A-Programme. „Die Verbindung von Barrierefreiheit und Naturtourismus liefert einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in der Großregion. Deshalb plant das Land, dieses Projekt mit rund 390.000 Euro zu unterstützen.“

Die elf Programmpartner aus den Regionen Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg, Lothringen und Belgien entscheiden bis 2020 über ein Fördervolumen von insgesamt rund 131 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Fördersatz für grenzüberschreitende Projekte liegt hier bei bis zu 60 Prozent.

Nach Abschluss des ersten Projektaufrufs sollen rund elf Millionen Euro an EFRE-Mitteln nach Rheinland-Pfalz fließen. Neben verschiedenen Universitäten und anderen Einrichtungen ist das Theater Trier an einem gemeinsamen europäischen Theaterprojekt zum Thema Integration von Flüchtlingen beteiligt. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt „Energiewaben" unter Beteiligung der Stadtwerke Trier, bei dem es um die intelligente Ausregelung regenerativer Energien in der Region geht.

In einem 2. Projektaufruf können vom 5. Dezember 2016 bis zum 13. Januar 2017 (15:00 Uhr) weitere Projektvorschläge beim Programm eingereicht werden, Informationen dazu unter www.interreg-gr.eu.

Für alle Interessierten stehen spezifische Beratungs- sowie Unterstützungsangebote bereit. So ist bei der ADD die rheinland-pfälzische Kontaktstelle für die Großregion angesiedelt, die interessierte Antragsteller bei Fragen zum Förderprogramm, der Suche nach Kooperationspartnern sowie zur Antragstellung unterstützt und berät. Ansprechpartnerin ist Kerstin Warncke (Tel: 0651-9494-842 oder kerstin.warncke(at)add.rlp.de). Weitere Informationen zum Förderprogramm „Interreg V A“ finden Sie auch auf den Internet-Seiten:

- des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums (www.mwvlw.rlp.de)
- der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (www.add.rlp.de)
- und des Programms Interreg V A Großregion (www.interreg-gr.eu).

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550