Becht: Pendlerradroute Schifferstadt – Ludwigshafen rückt näher

Verkehrsstaatssekretär Andy Becht hat heute die Machbarkeitsstudie für die Pendlerradroute zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen bis zur Landesgrenze nach Mannheim in Empfang genommen. Mit der Route könnten erhebliche Autofahrten eingespart werden. Das Land fördert die Pendlerradouten mit erhöhten Fördersätzen.

„Wir sind einen großen Schritt weitergekommen. Die Machbarkeitsstudie zeigt, dass wir ein großes Potenzial für den Radverkehr in der Region haben – das wollen wir zur Entfaltung bringen. Zusammen mit den Kommunen arbeiten wir nun daran, die Route so schnell wie möglich zu realisieren“, sagte Verkehrsstaatssekretär Andy Becht bei der Übergabe der Machbarkeitsstudie für die Pendlerradroute zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen bis zur Landesgrenze nach Mannheim.

Die Studie schlägt eine Routenführung über 13,5 km vor. Der Studie zufolge können auf über 80 Prozent der Strecke die höchsten Anforderungen einer Radschnellverbindung erfüllt werden. Auch auf den übrigen Abschnitten können Radverkehrsangebote geschaffen werden, die komfortables Radfahren ermöglichen.
„Das ermittelte Radverkehrspotenzial zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen liegt bei 1.500 bis über 2.000 Fahrten pro Tag. Das ist Auftrag und Ansporn zugleich“, sagte Becht.

Die Baukosten für die Radroute betragen zwischen 3,4 und 7,4 Millionen Euro (ohne die Kosten für den Grunderwerb). Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Umsetzung der Pendlerradouten mit 10 Prozent über dem jeweiligen Fördersatz der Kommune. Dieser Fördersatz war von Verkehrsminister Dr. Volker Wissing zuletzt nochmals um 10 Prozent angehoben worden, so dass die Förderung auf bis zu 90 Prozent steigen kann.

Je stärker auf bestehende Infrastruktur zurückgegriffen wird, desto kostengünstiger lässt sich die Route verwirklichen. Das Ziel ist, eine sichere und komfortable Radroute anzubieten. So wird an den Knotenpunkten darauf geachtet, dass der Radverkehr sicher und störungsarm geführt wird. Häufig sind dafür nur ordnungsrechtliche Maßnahmen erforderlich (Anpassung des Vorrangs, Ergänzung der Markierung). Die Studie schlägt zudem auch Umbauten vor. An acht Knotenpunkten in Ludwigshafen werden z.B. Ergänzungen bei bestehenden Ampeln vorgeschlagen.

Die Kommunen erhalten nun die Machbarkeitsstudie zur Prüfung. Nach inhaltlicher Klärung und Abstimmung mit den Kommunen müssen diese für die Maßnahmen in ihrem Bereich Baurecht erwirken, damit die Radroute verwirklicht werden kann. Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Ausbau der Radroute mit einem zehnprozentigen Aufschlag auf den Grundfördersatz der jeweiligen Kommune. 

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

Machbarkeitsstudie Radschnellverbindung Rhein-Neckar / Schifferstadt – Ludwigshafen

Teilabschnitt Ludwigshafen – Schifferstadt (Karte)

 

 

 

 

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