Becht: Elektrifizierung ist Investition in die Zukunft

Rheinland-Pfalz setzt sich für die Elektrifizierung von Bahnstrecken ein. Das Land hat acht Strecken für ein Sonderförderprogramm des Bundes gemeldet. Geht es nach dem Land, könnten rund 350 Kilometer Schienenstrecke unter Strom gesetzt werden.

„Die Elektrifizierung von Bahnstrecken ist eine Investition in die Zukunft. Die Strecken werden dadurch leistungsfähiger, es können mehr Personen und Güter umweltfreundlich befördert werden. Ohne Bundesmittel ist eine solche Investition nicht zu stemmen. Wir haben daher acht für das Sonderförderprogramm infrage kommende Strecken dem Bund gemeldet. Der Bund wird bei diesem Sonderförderprogramm die Baukosten komplett übernehmen, ohne dass sich Kommunen und Land beteiligen müssen. Damit kommen wir auch einem vielfach von den Kommunen vorgetragenen Anliegen nach. Jetzt heißt es Daumen drücken“, hat Verkehrsstaatssekretär Andy Becht mitgeteilt. Mit einer Entscheidung wird bis Jahresende gerechnet.

Während die Hauptstrecken der Bahn häufig bereits elektrifiziert sind, fehlen gerade in Rheinland-Pfalz auf wichtigen Nebenstrecken die Oberleitungen, zum Teil gilt es auch, Lücken zu schließen, damit Züge elektrisch durchfahren können. Die Lücken im Oberleitungsnetz bremsen heute die Bahn oftmals aus und verhindern fahrgastfreundliche Umleitungen, wenn diese notwendig werden. 

„Ähnlich bedeutsam wie das aktuelle Sonderförderprogramm „Elektrische Güterbahn“ wird für Rheinland-Pfalz ein weiteres Bundesprogramm zur Elektrifizierung von Regionalstrecken sein, das der Bund nach eigenen Angaben derzeit ausarbeitet. Wir hoffen stark darauf, dass die Bahnstrecken, die wir aufgrund der aktuellen Förderbedingungen nicht unterbringen konnten, in dieses Programm für reine Regionalverkehrsstrecken passen“, so Becht.

Folgende acht Bahnstrecken in allen Landesteilen mit einer Gesamtlänge von rund 350 Kilometern wurden dem Bund gemeldet:

„Ähnlich bedeutsam wie das aktuelle Sonderförderprogramm „Elektrische Güterbahn“ wird für Rheinland-Pfalz ein weiteres Bundesprogramm zur Elektrifizierung von Regionalstrecken sein, das der Bund nach eigenen Angaben derzeit ausarbeitet. Wir hoffen stark darauf, dass die Bahnstrecken, die wir aufgrund der aktuellen Förderbedingungen nicht unterbringen konnten, in dieses Programm für reine Regionalverkehrsstrecken passen“, so Becht.

Folgende acht Bahnstrecken in allen Landesteilen mit einer Gesamtlänge von rund 350 Kilometern wurden dem Bund gemeldet:

Lückenschluss auf der Nahestrecke im Abschnitt Gau-Algesheim – Neubrücke
Alsenzstrecke Bingen – Bad Kreuznach – Hochspeyer
Bahnstrecke Neustadt – Landau – Wörth
Bahnstrecke Wörth – Bundesgrenze (– Lauterbourg)
Eifelstrecke Ehrang – Gerolstein – Landesgrenze (– Köln)
Lahntalstrecke Koblenz – Landesgrenze (– Limburg)
Bahnstrecke (Limburg –) Landesgrenze – Siershahn
Bahnstrecke Montabaur – Wallmerod

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550