Becht: Beste Braugerste des Jahres kommt aus der Pfalz

Staatssekretär Andy Becht hat am Braugerstentag den Landessieger des Braugerstenwettbewerbs 2017 gekürt. Vier weitere Betriebe erhielten die Silberne Preismünze.

Die Firma Palatina Agrar Reinecker & von Schorlemer GbR aus Quirnheim im Landkreis Bad Dürkheim hat in diesem Jahr die qualitativ beste Braugerste in Rheinland-Pfalz produziert. Staatssekretär Andy Becht hat dafür heute gemeinsam mit Heribert Metternich, Vize-Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Karl Riedesser, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Braugerste, dem Landessieger den Staatsehrenpreis sowie die Goldene Preismünze der Landwirtschaftskammer verliehen. Vier weitere Betriebe (siehe Anhang) erhielten die Silberne Preismünze.

„Wir in Rheinland-Pfalz können nicht nur hervorragenden Wein, wir können auch köstliches Bier! Und das dank der hervorragenden Braugerste, die die Landwirte hier im Land anbauen. Noch dazu schont der Bierrohstoff Boden und Grundwasser. Die Braugerste ist also ein echtes Multitalent. Im Zusammenwirken von Mälzern, Brauern und den Braugerstenanbauern entsteht beste Qualität für den Verbraucher“, sagte Staatssekretär Andy Becht bei der Verleihung am Dienstleistungszentrum ländlicher Raum in Oppenheim.
Becht dankte allen Beteiligten, die mitwirken bei der Arbeit der ‚Fördergemeinschaft Braugerste‘. Diese ruft den Braugerstenwettbewerb jährlich aus, um die qualitativ beste Braugerste im Land und deren Erzeuger auszuzeichnen. Die Verleihung findet im Rahmen des Braugerstentages statt. Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat die Schirmherrschaft übernommen, sein Ministerium die Veranstaltung finanziell gefördert.

Derzeit wird in Rheinland-Pfalz auf rund 36.000 Hektar Braugerste angebaut. Die Fläche ist in den vergangenen fünfzig Jahren stark zurückgegangen, die Erträge und Qualitäten werden indes immer besser. Der Anbau von Braugerste in der Fruchtfolge eignet sich aufgrund der klimatischen Bedingungen und der Böden in Rheinland-Pfalz. Ihr Anbau ist auch aus ökologischer Sicht sinnvoll, weil sie mit wenig Stickstoff bei der Düngung auskommt und somit bestes geeignet ist, um die Vorgaben der neuen Düngeverordnung umzusetzen.

Die Liste der Preisträger finden Sie im Anhang.

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2200