Alt und Lemke: Weihnachtsbesuch bei Flüchtlingskindern in Meisenheim

In der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Meisenheim finden besonders schutzbedürftige Menschen Aufnahme. Integrationsministerin Irene Alt und die stellvertretende Ministerpräsidentin Eveline Lemke besuchten die Einrichtung kurz vor Weihnachten, um selber mit den Menschen über ihre Situation zu sprechen.

Rund 40 Kinder vom Baby bis zum Heranwachsenden leben mit ihren Angehörigen in der Erstaufnahmeeinrichtung für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Meisenheim. Das jüngste Kind, ein Mädchen, kam am 15. Dezember 2015 in Meisenheim zur Welt. Mit einem Weihnachtsbesuch überraschten Integrationsministerin Irene Alt und die stellvertretende Ministerpräsidentin Eveline Lemke die Familien aus Syrien, Afghanistan und Aserbaidschan. Für die Kinder, die zum größten Teil im Kindergarten- und Grundschulalter sind, brachten sie kleine Geschenke mit.

 
„Weihnachten ist für uns eine Zeit, in der die Familie eine wichtige Rolle spielt. Wir möchten auch diejenigen, die in großer Not zu uns gekommen, an der Freude, die wir in diesen Tagen empfinden, teilhaben lassen“, sagte Ministerin Alt. In Meisenheim leben Flüchtlinge, die zu besonders schutzbedürftigen Gruppen gehören, wie etwa allein reisende Frauen, Frauen mit Kindern oder Familien mit kleinen Kindern. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Menschen nach den Erlebnissen von Krieg und Flucht endlich Sicherheit und Ruhe finden, um hier in Deutschland Fuß fassen zu können.“

Ministerin Eveline Lemke ergänzt: „Es ist nicht nur unser Wunsch, sondern auch unsere Verpflichtung, Integration von Anfang an zu gestalten: Sprachkurse, eine gute medizinische und psycho-soziale Betreuung, der Kita- und Schulbesuch für Kinder und Projekte zur Arbeitsmarktintegration greifen ab den ersten Tagen ineinander. Dazu kommen persönliche Kontakte mit den vielen ehrenamtlich Engagierten, die die Asylsuchenden an die Hand nehmen und entscheidend mithelfen, dass Integration gelingt.“

Dem konnte sich auch die Leiterin der Einrichtung, Judith Pekol, anschließen und ergänzte: „Das gesamte Team der Einrichtung gibt jeden Tag sein Bestes, um den Menschen den Schutz zu geben, den sie verdienen. Und auch die Meisenheimer Bürgerinnen und Bürger, besonders die evangelische Gemeinde und ihre Pfarrerin, unterstützen mit großer Spendenbereitschaft und enormem ehrenamtlichen Engagement.“

Die Erstaufnahmeeinrichtung Meisenheim besteht seit Mitte Oktober 2015, sie wird vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben und beheimatet derzeit 69 Flüchtlinge. Die Meisenheimer Einrichtung ist eine von zwei landesweiten Erstaufnahmeeinrichtungen, die ausschließlich besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufnehmen – wie etwa alleinreisende Frauen, Alleinerziehende oder Familien mit kleinen Kindern.

Fotos vom Besuch finden Sie hier.


Ruth Boekle
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Telefon 06131/16-2549


Astrid Eriksson
Pressesprecherin
Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz
Telefon 06131/16-5632