Wissing: Bewerbungsverfahren zur Landesgartenschau 2026 um ein Jahr verlängert

Das Bewerbungsverfahren zur Landesgartenschau 2026 wird aufgrund der Corona-Pandemie verlängert. Die Frist wird von ursprünglich 15. Oktober 2020 um ein Jahr auf den 15. Oktober 2021 verschoben. Das hat Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing mitgeteilt. Das Kabinett war in seiner heutigen Sitzung dem Vorschlag Wissings gefolgt.

„Mit der verlängerten Bewerbungsphase wollen wir den Städten mehr Luft zur Bewerbung verschaffen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. „Die Städte und Gemeinden haben all ihre Kräfte in die Bekämpfung der Pandemie gesteckt. Dafür gilt ihnen besonderer Dank und es liegt auf der Hand, dass andere Dinge hintenanstehen mussten. Durch die verlängerte Bewerbungsphase haben die Kommunen nun mehr Zeit und können aufgrund erfolgter Lockerungen nun auch Bürgerbeteiligungen durchführen“, so Wissing.


Die aufgrund der Covid-19-Pandemie zu beachtenden umfassenden Beschränkungen des Wirtschaftslebens und der sozialen Kontakte hatten die interessierten Bewerberkommunen zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2026 bei der Erarbeitung ihrer Konzeptionen erheblich eingeschränkt. Die Kommunen mussten das zur Verfügung stehende Personal und die Sachmittel prioritär im Bereich der unmittelbaren Bekämpfung der Pandemie vor Ort einsetzen, sodass die notwendigen Ressourcen zur Erarbeitung eines Bewerbungskonzeptes nicht zur Verfügung standen.
Um den Kommunen ausreichend Zeit für Vorbereitung, Planung und Erstellung der Bewerbungskonzepte zu verschaffen, wird die Bewerbungsfrist vom 15. Oktober 2020 um ein Jahr auf den 15. Oktober 2021 verschoben. Die Bewerbungsphase zur Landesgartenschau 2026 startete im Januar 2020.


Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550