Schmitt: Zuschuss für Konzeptentwicklung an der UniMedizin Mainz

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat der Universitätsmedizin Mainz eine Förderung in Höhe von 72.500 Euro bewilligt. Im Rahmen des Projekts sollen Maßnahmen entwickelt werden, um den Technologietransfer im Bereich LifeScience/Biotechnologie zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu verbessern.

„LifeScience und Biotechnologie sind für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Rheinland-Pfalz besonders wichtige Potenzialbereiche“, sagte Staatssekretärin Schmitt anlässlich der Erteilung der Bewilligung. „Unser Land verfügt hier mit hervorragenden Forschungseinrichtungen und renommierten großen Unternehmen, aber auch mit Startups, bereits über sehr gute Ausgangsbedingungen. Die Landesregierung will diese Bereiche, insbesondere bei der Förderung von Unternehmensgründungen, künftig noch gezielter unterstützen. Die Universitätsmedizin Mainz kann hier wichtige Impulse geben“, so Staatssekretärin Daniela Schmitt.

„Die aktuellen Mainzer Leuchtturmprojekte zeigen deutlich die Potentiale, welche im medizinischen Bereich zu finden sind“, sagte der Wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Herr Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann. „Auf Grund der regulatorischen Vorgaben benötigen medizinische Produkte etwas mehr Zeit und damit Geld, wie auch Motivation, bevor diese beim Patienten ankommen.“

Mit Hilfe der finanziellen Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium soll im Rahmen eines einjährigen Projekts durch die Stabsstelle Technologietransfer und Wissensmanagement an der Universitätsmedizin Mainz Vorschläge entwickelt werden, um neue High-Tech-Innovationen aus dem medizinischen Bereich noch schneller in wirtschaftlich relevante Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu überführen. Dies betrifft insbesondere die Schaffung von Plattformen zum Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Einrichtung von Laborräumen für Gründungsunternehmen.

Die Stabsstelle Technologietransfer und Wissensmanagement ist Teil des Ressort Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin Mainz und hat die Aufgabe der Patentierung, Begleitung bei Produktentwicklungen sowie Unterstützung von Gründungen medizinischer Startups.


Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550