Schmitt: Handwai GmbH erhält 500.000 Euro

Mit einem Förderbescheid in Höhe von 500.000 Euro unterstützt das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium die Entwicklung einer digitalen Lösung zur Prozessautomatisierung im Bereich Behinderungsmanagement im Handwerk.

„Das Handwerk leistet einen unverzichtbaren Beitrag für Beschäftigung sowie Ausbildung und ist damit eine wichtige Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft. Das soll so bleiben: Digitale Lösungen und der Einsatz künstlicher Intelligenz helfen nicht nur dabei, die Betriebe wettbewerbsfähig zu halten, sondern machen den Beruf auch für künftige Auszubildende attraktiv. Handwerk ist heute auch immer Hightech“, sagte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt.  

Im Rahmen des Innovationsvorhabens plant der Betrieb ein Ökosystem zu entwickeln, das aus einer App und einer KI-Plattform besteht. Diese digitale Lösung soll als tagesaktuelle Baustellendokumentation genutzt werden, um beispielsweise den Projektleiter über die geleisteten Tätigkeiten, aber auch Herausforderungen oder Abweichungen rechtzeitig zu informieren. Mithilfe der geplanten KI-Methoden soll ein automatisierter Abgleich des Soll- und Ist-Zustandes der Baustelle möglich sein. 

Das im Februar 2020 gegründete Start-up Handwai GmbH bietet seinen Kunden die Analyse von Leistungsverzeichnissen an, um einen optimierten und erfolgreichen Prozess von der Angebotserstellung bis zur Baustelle garantieren zu können. Die dafür verwendete Online-Plattform ist mit jeder Branchensoftware kompatibel. Die in Wittlich ansässige Firma beschäftigt derzeit sieben Mitarbeiter und wird von Geschäftsführer Alexander Schmitz geleitet. 

Als Förderbank des Landes setzt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) das Programm um. „Neue innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sind für den zukünftigen Erfolg unverzichtbar. Daher trägt die ISB gerne dazu bei, die erheblichen Risiken von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu mindern und so den Mittelstand zu unterstützen“, erklärte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Link.

Hintergrund InnoTop

Die Fördermittel stammen aus dem Technologieförderungsprogramm InnoTop des Wirtschaftsministeriums, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE – Teil REACT EU) mitfinanziert wird. Das Vorhaben wird damit als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie gefördert. Als Förderbank des Landes setzt die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) das Programm InnoTop um. 

Weitere Informationen zu diesem Förderangebot können unter https://isb.rlp.de/foerderung/269.html abgerufen werden.

Carsten Zillmann
Pressesprecher
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550