Schmitt: Gesundheitswirtschaft ist eine Chance für Rheinland-Pfalz

„Die Gesundheitswirtschaft ist eine starke Wachstumsbranche in Rheinland-Pfalz. Wir werden die Vernetzung und Innovationsfähigkeit der Unternehmen weiter bessern“, betonte Staatssekretärin Daniela Schmitt im Rahmen der Übergabe des Förderbescheids. „Wir wollen InnoNet HealthEconomy nutzen, um Wissen zu bündeln und weiteren Forschungsprojekten den Weg zu ebnen. Auch in Zukunft wollen wir zu den Spitzenreitern bei der Entwicklung neuer Produkte im Gesundheits- und Medizinbereich gehören“, sagte Schmitt.

InnoNet HealthEconomy ist das sektorenübergreifende Netzwerk der Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz. Besonderes Augenmerk liegt auf darauf, die kleinen und mittleren Unternehmen der innovativen Gesundheitsbranche in Rheinland-Pfalz sichtbar zu machen und zu stärken. 

Mit der Förderung in Höhe von 142.000 Euro aus Landesmitteln erfolgt der Ausbau des Vereins hin zu einem branchenspezifischen Innovationscluster, um den Wissens- und Technologietransfer durch neue Partner zu erweitern und Innovationen in der Gesundheitswirtschaft zu fördern. Hierzu soll ein Projektentwicklungs-Hubs aufgebaut werden, um neue Projekte in der Gesundheitswirtschaft zu initiieren und zu entwickeln. 

InnoNet HealthEconomy ist ein wichtiger Partner des Wirtschaftsministeriums. Aktuell besteht der Verein aus 40 Mitgliedern, zu denen auch die großen Pharmafirmen wie Boehringer und AbbVie gehören. Ziel des Vereins während der aktuellen Förderphase ist es, ein kontinuierliches Wachstum des Netzwerks mit einer möglichst großen Anzahl von Netzwerkmitgliedern aus allen Sektoren der Gesundheitswirtschaft zu erreichen, um diese Branche effektiv vertreten zu können.

Die Gesundheitswirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung. Seit 2008 sind in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft 54.800 neue Arbeitsplätze entstanden. Das entspricht einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl in diesem Bereich um 22 Prozent; die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt erhöhte sich in diesem Zeitraum um 6,9 Prozent. 2018 waren 334.000 Personen in der rheinland-pfälzischen Gesundheitswirtschaft tätig. 

Der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der Bruttowertschöpfung der Gesamtwirtschaft beträgt 12,9 Prozent und entspricht damit einer Bruttowertschöpfung von 17,1 Milliarden Euro. Sie hat seit 2009 um 4,3 Prozent zugenommen. Damit setzt die Gesundheitswirtschaft ihre dynamische Entwicklung fort.


Nicola Diehl 
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2220