Schmitt: 160.500 Euro für barrierefreie Gestaltung von Museen in Bad Kreuznach

Die Stadt Bad Kreuznach erhält eine Förderung in Höhe von rund 160.500 Euro für die barrierefreie Gestaltung und Angebotserweiterung in den beiden Museen „Römerhalle“ und „PuppentheaterKultur“. Das hat Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretärin Daniela Schmitt mitgeteilt.

„Das Land unterstützt Kommunen dabei noch attraktiver für Touristen zu werden“, sagte Staatssekretärin Daniela Schmitt anlässlich der Förderzusage. „Barrierefreie Angebote würden von allen geschätzt: Von Menschen mit Beeinträchtigung, aber auch von älteren Menschen oder Familien mit Kinderwagen. Barrierefreiheit macht eine Stadt attraktiver“, so Schmitt.

In den beiden Museen sollen sowohl die Außen- als auch Innenbereiche mit Boden-Leitsystemen ausgestattet und Orientierungstafeln für Blinde und Sehbehinderte installiert werden. Die Informationstafeln werden in einfacher Sprache und Brailleschrift versehen, teilweise sind zusätzliche 3D-Modelle und Taststationen vorgesehen. Neben den Ausstellungen werden in beiden Museen auch Führungen, Workshops und Veranstaltungen angeboten, die in Zukunft auch barrierefrei erlebbar gemacht werden. Für den Museumsrundgang werden jeweils Audioguides bereitgestellt. Die Audiospur kann auch über das Handy abgespielt werden, was das Angebot für die jüngere Generation interessanter macht.

„Mir ist es wichtig, dass wir die Kultur und den Tourismus in den Regionen unseres Landes fördern. Rheinland-Pfalz ist ein vielfältiges Tourismus- und Kulturland. Wir haben weltbekannte Weltkulturerben, renommierte Theater, Museen und attraktive soziokulturelle Zentren. Die barrierefreie Gestaltung ist ein wichtiger Baustein, um die Aufenthaltstage der Gäste in den Regionen des Landes zu verlängern und damit die Wertschöpfung zu erhöhen“, so Staatssekretärin Daniela Schmitt.

Die Kosten für den barrierefreien Ausbau liegen bei insgesamt rund 188.755 Euro, die Förderung beträgt mit 85 Prozent rund 160.442 Euro, finanziert mit Landesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.
 

Nicola Diehl
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
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