Becht: Lebensader von Kleinsteinhausen pulsiert wieder

Die Ortsdurchfahrt von Kleinsteinhausen, die L 477, ist nach 2,5 Jahren Bauzeit im Beisein von Verkehrsstaatssekretär Andy Becht wieder für den Verkehr freigegeben worden. Die Straße wurde in einer Gemeinschaftsmaßnahme von Land, VG-Werken Zweibrücken-Land, Ortsgemeinde Kleinsteinhausen und den Pfalzwerken runderneuert.

„Eine Lebensader von Kleinsteinhausen, die L 477, pulsiert wieder!“, sagte Verkehrsstaatssekretär Andy Becht bei der feierlichen Verkehrsfreigabe der Ortsdurchfahrt von Kleinsteinhausen. „Die Großsteinhauser- und Walshauser Straße im Zuge der L 477 haben ein neues, ein schöneres Gesicht erhalten. Dies trägt dazu bei, dass die Ortsgemeinde sowohl für ihre Bewohner, als auch für ihre Gäste noch attraktiver wird“, so Becht.

Gerade im ländlich geprägten Rheinland-Pfalz seien Landesstraßen Lebensadern, die es zu sichern gelte, hob der Staatssekretär hervor. Daher habe die Landesregierung die Mittel für den Landesstraßenbau im Doppelhaushalt 2019/20 auf insgesamt 250 Millionen Euro  aufgestockt. „Wir schaffen mit den steigenden Baumitteln und neuen Stellen beim Landesbetrieb Mobilität weitere Kapazitäten für den Bau moderner Straßen und Brücken“, sagte Becht. Daneben stünden rund 55,3 Millionen Euro pro Jahr für die Förderung von Bauvorhaben im kommunalen Straßenbau - inklusive Radwege - zur Verfügung.

Die L 477 dient als Nord-Süd-Verbindung zwischen Großsteinhausen und Dellfeld. Die Straße wurde auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern runderneuert, gleichzeitig wurden die Versorgungsleitungen saniert und insgesamt sechs Bushaltestellen neu angelegt und zum Teil barrierefrei ausgestaltet. Darüber hinaus wurde entlang der gesamten Gehwege ein Blinden- und Behindertenleitsystem eingerichtet. Insgesamt investierten Land, Stadt und Versorger 5,25 Millionen Euro, der Landesanteil betrug 2,5 Millionen Euro.

 

 

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Tel. 06131/16-2550